Wir fördern Fairteilung
Situation
Was halten Sie für die aktuelle Situation in Deutschland? Was würden Sie gerne glauben?
Wie ist die Situation wirklich?
Die meisten Bürger beziehen ihre Informationen von Medienkonzernen (in deren Besitz befindliches Fernsehen (Fernsehtipps), Radio, Zeitung und große Internet-Suchmaschinen), die nur das präsentieren, was die Wirtschaftsführer bzw. Wirtschaftskrieger (Großanzeigenkunden bzw. die nicht gerade armen Besitzer der Medienkonzerne) abgesegnet haben. Und die segnen das ab, was die von ihnen bezahlten wirtschaftsnahen Institute anbieten. Also das, was sie selbst hören wollen. Das ist per Definition geschickt gemachte reine Propaganda.
Jeder, der an diese Propaganda glaubt, lässt sich erstens verdummen und zweitens benutzen. Denn er unterstützt als Marionette der charakterlosen Wirtschaftsführer die Zerstörung der Mittelschicht durch Wirtschaftskrieg. Die wollen uns glauben machen, dass die Zeiten schlechter sind, aber Fakt ist : Das Vermögen und das Einkommen aller deutschen Bundesbürger zusammen ist gestiegen und steigt noch immer. Wenn alle zusammen reicher geworden sind, manche (Unter- und Mittelschicht) aber noch ärmer, dann muss die Oberschicht rein mathematisch zwingend noch reicher geworden sein. Genau das bestätigt der Armuts- und Reichtumsbericht 2007 der Bundesregierung. D.h. der Mittelschicht wird ihr Kapital und Einkommen weggenommen und auf die Konten der Machtelite (1 im 10.000 Mann Betrieb) geleitet, Leute aus der Mittelschicht rutschen in die Unterschicht ab. Z.B. indem die durch Propaganda informierten Bürger als Marionetten weiterhin bei den Wirtschaftskriegern einkaufen, ihr Geld leihen und weiterhin die von diesen gestellten Politiker wählen.
Das Bild Abrutschen ist sehr unpassend. Es suggeriert, dass irgendetwas die Leute aus der Mittelschicht abrutschen lässt, vielleicht sogar sie selbst, die wie Kinder auf dem Spielplatz freiwillig mit Freude hinabrutschen.
Ein Bildnis, was deutlich zeigt, wer aktiv ist und aus welchen Motiven, ist das der Gewalt. Schwache aus der Unter- und unteren Mittelschicht werden von Starken aus der Ober- und oberen Mittelschicht in die Unterschicht "geprügelt". Das passt ganz gut zu folgenden Beispielen. Die Großaktionäre, die für die Entlassungen sorgen oder der Manager-Konkurrent, der die mieseren Tricks drauf hat. Und Spitzen-Politiker, die dieses Treiben nicht verbieten, sondern es sogar noch fördern. Die Taten werden von den Starken aus der Ober- und oberen Mittelschicht begangen. Sie haben in leitenden Positionen die Gelegenheit und die Fähigkeit dazu. Und das Motiv : Maßlose Geldgier. Noch reicher werden, indem andere ärmer werden. Alle, die sich zwischen den Fronten sehen und deshalb nur drum herum stehen, sei gesagt : Nur zuschauen ist unterlassene Hilfeleistung. Und somit strafbar, wenn auch die Strafe etwas geringer als bei den Tätern ausfallen würde.
Durch die Kapitalismus-Wirtschaft werden die einen reich, die anderen arm.
- Banken und Aktienfonds
investieren auch Ihr angelegtes Geld in Billiglohnländern wie China anstatt bei uns. Und das tun sie nur, weil Sie deren billige Waren (fast alle DVD-Spieler, Notebooks und Fahrräder) gekauft haben und die Banken erwarten, dass Sie in Zukunft alles aus Schwellenländern kaufen werden.
- Unternehmen
machen Gewinne, wenn sie Produkte billig in Billiglohnländern wie Osteuropa, China oder Indien produzieren lassen - in beiden Ländern gibt es viele Akademiker, die entweder für ca. 800 Euro brutto arbeiten oder arbeitslos sind - und hier teuer verkaufen, wenn wir Konsumenten diese Osteuropa-, China- oder Indien-Produkte kaufen. Die Spielzeugindustrie, die Textilindustrie, usw. hier ist schon längst gestorben.
- Eine anspruchsvollere und ausführlichere Darstellung findet sich auf der Seite Wirtschaftskrise.
Früher galt : Geht es den Unternehmen gut, ging es auch den Arbeitnehmern gut. Das ist vorbei. Heute gilt : Umso schlechter es den Arbeitnehmern geht, umso besser geht es dem Besitzer bzw. den Aktionären des Unternehmen. Denn je weniger Arbeitnehmer mehr Arbeit (die der Entlassenen) umso billiger (mit Arbeitslosigkeit erpressbar) verrichten müssen, umso mehr Gewinn macht das Unternehmen, dass es seinen Managern und seinen Aktionären auszahlt. Machthaber aller Art wenden die Vereinzelungstaktik an, diese suchen sich Diener als Verbündete in der Bevölkerung. Wenn ein Machthaber genügend Prozent aus der Bevölkerung hinter sich bringen kann, dann halten diese Gekauften den Rest der Bevölkerung vielleicht eine bestimmte Zeit lang in Schach.
Ober- und Unterschicht sind aufgrund des Prügelns ganz offensichtlich Gegner. Wichtige Details zur Gegnerschaft. Früher durfte das öffentlich noch sachlich korrekt Klassenkampf genannt werden.
Folgen
Soziale Ungerechtigkeit in Deutschland.
Viele Menschen in Deutschland wählen "freiwillig" die Isolation als Selbstverteidigung. Genauer ist es eine Notlösung zum Schutz der Psyche und Gesundheit.
Auch wenn chinesische Firmen Produktionsmittel noch ein paar Jahre lang bei uns einkaufen und hier dadurch ein paar Hightech-Jobs (Physiker, Biochemiker) entstehen, viel mehr normale Jobs gehen dadurch verloren. Langfristig werden sie diese Waren selbst herstellen, denn Deutschland ist technisch nur noch Mittelmaß. Ab 2015 kann China bzw. Polen alle anderen Produkte dank Joint Venture und / oder Spionage an Unis und Firmen auch liefern. Dann werden hier auch die letzten Werke schließen, die nicht besser, sondern nur teurer sind.
Was wir heute schon spüren ist nur ein kleiner Bruchteil dessen was bereits z.B. in China existiert, aber - noch - an der recht spärlichen Logistik scheitert. Z.B. auch arbeitslose mehrsprachige Akademiker aus Polen. Experten stufen deshalb zuerst Japan, Italien, dann Deutschland, Frankreich, GB und USA ab 2010 Stück für Stück als kreditunwürdig ein, wenn diese Länder nichts unternehmen.
Was tun die von den Wirtschaftsbossen mit guten Einkommen gekauften Menschen (Wirtschaftskrieger) den anderen Menschen an?
Die Menschen, deren Arbeitsplatz eher unsicher ist leiden wesentlich öfter an der Krankheit Depression als Menschen, die leicht wieder irgendeinen vergleichbaren Job finden. Und die Quote steigt bei den Menschen drastisch an, die dann tatsächlich rausgeworfen worden sind und keinen halbwegs vergleichbaren Job finden.
Rauswurf in die Arbeitslosigkeit und Armuts-Einkommen ist schwere Körperverletzung und Diebstahl.
Denn ein Leben ohne Sinn, ohne Wertschätzung verletzt die Psyche und den Körper.
Ohne die tägliche Anerkennung durch sich selbst oder Kollegen, dass man etwas Sinnvolles (für andere wie z.B. Kunden) geleistet hat, fühlt man sich wertlos bzw. sein Leben als sinnlos. Auch Einkommen ist eine Form der Anerkennung. Ohne Einkommen, mit dem seine Unterkunft und Freizeit so gestalten kann wie durchschnittliche Menschen es können, ist man von diesen Menschen ausgegrenzt. Die Ausgrenzung erfolgt entweder von der einen Seite aus Scham, auf Angleichung drängendem sinnvollen Neid oder wegen dem schlechten Gewissen, die Unfairteilung nicht mitansehen zu müssen. Im Gefängnis wird Ausgrenzung als Isolationsfolter bezeichnet.
Die Ausgrenzung von gesellschaftlichen Aktivitäten ist auch der Grund dafür, warum man davon nichts mitbekommt.
Psychisch geschwächt vernachlässigt man auch seinen Körper. Alkohol, schlechte Ernährung, schlechte Gedanken und Gefühle sind Gift für den Körper. Folgen nach Auskunft von Ärzten : Erwerbslose leiden häufiger unter Bluthochdruck, Herzflattern, Schlafstörungen, Schweißausbrüchen und Blutgerinnungsstörungen. Sie sind anfälliger für Infektionen und Depressionen, trinken und rauchen deutlich mehr als ihre berufstätigen Mitbürger. Die auf diese Weise vergifteten Menschen werden nicht alt, sie sterben früher. Wer länger als zwei Jahre ohne Job ist, hat ein dreifach höheres Sterberisiko. Im Fall von Obdachlosigkeit noch größer, Obdachlose sterben zu einem nicht unerheblichen Teil schon mit 40 bis 50 Jahren, also lange vor der Rente. Also in dem Alter, wo auch die Manager, Großaktionäre etc., die den anderen das eingebrockt haben, an Herzversagen sterben.
Diebstahl, weil den Menschen die Würde und seine berufliche Qualifikation gestohlen wird, oft auch die Fähigkeit mit anderen Menschen privat menschlich umzugehen, siehe unten lethargisch oder agressiv. Wer keinen Job mehr hat, hat auch keine Freizeit mehr. Denn die "vom Job freie Zeit" (Freizeit) kann man nur genießen, wenn man einen Job hat, von dem ausruhen kann.
Gestohlen wird auch die Hoffnung auf eine normale Zukunft. Das betrifft vor allem die Langzeitarbeitslosen. Ohne aufwendige teure Weiterbildung oder Zuschüsse und Betreuung in die Selbständigkeit sind die Chancen nach Studien sehr gering, Ihre Bewerbungen werden schon von den Azubis im Personalbüro aussortiert.
Warum? Schaut man sich die Auswahlkriterien bzw. Referenzen wie Arbeitszeugnis, Arbeitsproben, Kontakte, Schulzeugnisse an, so ist offensichtlich, dass Langzeitsarbeitslose bei den ersten drei Kriterien durchfallen müssen. Und dass am liebsten die gerade von der Konkurrenz gekündigten Arbeitnehmer eingestellt werden, also der Bewerber, der den Job schon perfekt beherrscht, weil er ihn beim Konkurrenten sehr ähnlich ausgeübt hatte. Das aber hat zur Folge, dass im Modell der Reise nach Jerusalem immer dieselben (Kurzzeitarbeitslose) ihre Stühle wechseln, also große Chancen haben und immer dieselben anderen (Langzeitarbeitslose) keinen Stuhl bekommen, also kaum Chancen haben.
Die Menschen werden lethargisch oder agressiv. Dieser und die obigen Folgen führen zur speziellen Isolation zwischen Langzeitarbeitslosen und dem Rest der Gesellschaft wie z.B. den Freunden und Lebenspartner, wenn Sie kein Hilfe von Gönnern oder Betreuern finden. Deshalb bemerken das Leiden meist nur nahestehende Personen. Mit der Zeit finden Sie neue Bekannte, die ähnlich fühlen, denken , sprechen und handeln. Verschiedene Subkulturen entstehen. Durch das hoffnungslose Umfeld sinkt die Hoffnung noch weiter, gelernt wird dann von Vorbildern aus diesen Kreisen, die Vernachlässigung und Vergiftung wird subkulturelle Normalität. Noch schlimmer jedoch ist die Isolation bzw. Einsamkeit. Vorbilder sind dann überhaupt keine mehr vorhanden, Vernachlässigung und Vergiftung nehmen zu und das Immunsystem wird sogar noch stärker geschwächt als durch eine ambivalente Beziehung zu Menschen.
Die einen geben den Kampf auf, wenden Gewalt gegen sich selbst an, dazu gehört Drogen, Alkohol, Selbstmordversuche. Die Obdachlosenwohnheime zeigen das deutlich. Die anderen kämpfen mit allen Mitteln wie z.B. der Gewalt gegen die weiter, die sie ihres Einkommens beraubt haben. Siehe USA, wo man schußfeste Wände für sein Haus braucht. Und zusammen mit den Gefängnissen wird es damit wieder teuer, man hätte somit das Geld für Gefängnisse und deren Wärter auch für Arbeitslosengeld mit Weiterbildung ausgeben können.
Langzeitarbeitslose benötigen sozialpädagogische Betreuung, die nicht nur ruhig stellt, sondern nach Lösungen zwischen Gesellschaft und Geringverdienern sucht.
Problematische Tendenzen
Ein weiteres Problem : Länder mit verschiedenen Löhnen und Lebenshaltungskosten und Arbeitslosenzahlen wie z.B. Deutschland, Österreich im Gegensatz zu Polen wurden über den Zusammenschluß EU zu direkten Konkurrenten. Unwiderruflich kommt es zur Angleichung der Verhältnisse in allen Ländern. Problem EU-Länder
Die hohen Arbeitslosenzahlen in Osteuropa werden nun gleichmäßig verteilt, in Osteuropa sinken sie, bei uns steigen sie. Die Löhne in Osteuropa steigen, bei uns sinken sie. Die Lebenshaltungskosten steigen in Osteuropa, bei uns sinken sie jedoch nicht in gleichem Maße.
Bei weniger als 0,5 Millionen offenen Stellen :
Ca. 4 Millionen Arbeitslose am Ende der mehrfachen Regierungszeit von Helmut Kohl (CDU, CSU, FDP), ca. 5 Millionen Arbeitslose im Jahre 2005 am Ende der Regierungszeit von Gerhard Schröder (SPD, Grüne), laut der geschönten offiziellen Statistik, vermutetet werden von Experten 2005 (z.B. die IHK-Ulm ) inoffiziell 8,5 Millionen Arbeitslose bzw. ca. 10 Mio Geringverdiener. An die großen Parteien : Die gesamte vorhandene bezahlte Arbeit auf alle Arbeitssuchenden gleichmäßig zu verteilen wäre so einfach gewesen! Wir unterstützen jede auch noch so kleine Partei, die genau das (bzw. unsere Lösungen) umsetzt.
Und diese Zahlen sind erst der Anfang. Das belegt die Entwicklung der offenen Stellen. Dank Brasilien, Russland, Indien, China und Osteuropa (Tschechien, Polen etc.) werden es noch mehr. Entweder gehen die Kapitalbesitzer dorthin oder die Arbeitnehmer kommen von dort bzw. werden sogar gezielt dafür ausgebildet und vermittelt.
Und Arbeitslosigkeit trifft die unteren Einkommensschichten, die sich wegen geringer Einkommen nichts ansparen konnten, existenziell. Ohne Sparbuch und ohne Job (z.B. Waisenkinder und andere) : Ganz unten, ausgegrenzt, weil das normale Durchschnittsleben unerschwinglich ist.
In Deutschland leben ca. 10 Mio. Menschen am Existenzminimum, in Mitteleuropa sieht es auch nicht viel besser aus. Fast jeder hat in seinem Bekanntenkreis einen Arbeitslosen. In Berlin unterbieten sich Arbeitssuchende, den Zuschlag bekommt der Arbeitssuchende, der für das kleinste verlangte Gehalt arbeiten will. Z.B. wenn er für weniger als 5 Euro pro Stunde (800 Euro im Monat) den Job übernimmt.
Unter dem Druck der offenen und verdeckten Arbeitslosigkeit wächst der Anteil
diskriminierender, mangelhaft abgesicherter oder ungeschützter Arbeitsverhältnisse. Damit
verbunden sind gesundheitsschädigender Leistungsstress, Existenzangst, persönliche Abhängigkeitsverhältnisse,
geringe Einkommen, ungenügende soziale Absicherung und eingeschränkte
berufliche Entwicklungsmöglichkeiten. Ein Leben mit Kindern wird zum beruflichen
und zum Armutsrisiko. (Quelle PDS)
Die Gefahr für uns alle :
Umso weniger wir alle diesen Menschen durch Jobs oder ALGII zur Verfügung stellen, umso eher wählt diese Gruppe radikale Parteien und es könnte sich wiederholen was 1939 schon geschehen ist, der zweite Weltkrieg. Oder diese 6 Mio. Menschen versuchen sich selbst zu helfen, mit illegalen Mitteln wie Diebstahl und Raub. Ihr Eigentum und Ihr Leben wäre dann auf Deutschlands Straßen nicht mehr sicher, so wie in Florida, wo schußsichere Hauswände eingebaut werden.
Wie können wir Bürger das verhindern?
Bekämpfung der Verarmung / Verdummung :
Sie können sich als nicht zu großer Unternehmer, Arbeitnehmer (und Arbeitsloser) genau so verbünden wie das auch die Arbeitgeberverbände getan haben. Und Ihre Verbände unterstützen so gut Sie können. Denn Arbeitgeberverbände setzen sich mit Macht (Kapital und Wissen) für größere Unternehmer ein, Gewerkschaften für Arbeitnehmer, aber wer setzt sich wirklich für Sie ein, wenn auch Sie schon bald unterdurchschnittlich verdienen??
Das ganze - uns von www.SozialeGerechtigkeit5.de/ bekannt gewordene - Spektrum der ständig - auch durch Ihre Beiträge - weiterentwickelten Möglichkeiten zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit finden Sie hier
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