Wir fördern Fairteilung
Nutzen Sie Ihre gute Macht als Aktionär
Lassen Sie sich als Aktionär nicht nur die Handelsbilanz, sondern auch die Steuerbilanz Ihres Unternehmens vorlegen. Wir wissen ja alle, dass Bilanzen fast beliebig gestaltet werden können. Z.B. wird die Handelsbilanz, die man den Aktionären vorlegt in Richtung Gewinne frisiert. Und die Steuerbilanz, die man den Finanzbehörden vorlegt, wird in Richtung Verluste frisiert. Verlangen Sie als Aktionär bzw. vor Zeichnung einer Aktie Einsicht in die Steuerbilanz !
Nutzen Sie das Stimmrecht
Jeder Aktionär muss sich die Frage stellen : Stimme ich auf einer unteren moralischen Stufe für höhere Rendite oder auf einer höheren moralischen Stufe für Jobs und Fairteilung der Arbeit. Wenn Freunde, Bekannte, Verwandte oder sogar Lebenspartner bzw. man selbst durch mehr Rendite von der Entlassung betroffen sind, fällt die Entscheidung für die Jobs und gegen die Rendite leichter. Denn dann stehen je nach Anzahl der Aktien der Vorteil von vielleicht 100 Euro mehr im Monat dem Nachteil eines verlorenen Gehalts von durchschnittlich ca. 2500 Euro pro Monat gegenüber.
a) ohne Stimmrecht (Vorzugsaktien)
Jeder Aktionär, mit oder ohne Stimmrecht, kann Einfluß nehmen durch An- und Verkauf. Zeichnen Sie nur Aktien von hiesigen Unternehmen, die Jobs erhalten und durch Arbeitsfairteilung neue Jobs schaffen. Verkaufen Sie alle anderen Aktien.
b) mit Stimmrecht
Als Aktionär mit Stimmrechten können Sie auch ohne An- und Verkauf darauf hinwirken, dass Unternehmen Jobs erhalten und Jobs schaffen. Dazu müssen Sie sich nur mit gleichgesinnten stimmberechtigten zukünftigen und vorhandenen Aktionären zusammen tun und einen Sprecher bestimmen, also ein Bündnis bilden.
Was könnten Sie als Aktionär z.B. erreichen?
Aufsichtsräte, Vorstände und Manager verdienen Millionen, egal ob sie erstens kaufmännisch, zweitens human gut waren oder nicht.
Warum? Aufsichtsräte, Vorstände und Manager sind eine Clique. Mal sitzt der eine im Aufsichtsrat, dann der andere. Somit wird kein Aufsichtsrat einem Vorstand und kein Vorstand einem Manager in die Quere kommen, denn in ein paar Jahren könnte die Rollenverteilung umgekehrt sein. Im Gegenteil : Der Aufsichtsrat sorgt dafür, dass die Vorstände und Manager noch höhere Gehälter bekommen. Und in ein paar Jahren wechselt man die Rollen. Dadurch schaukelt die ganze Clique aus Aufsichtsräten und Vorständen ihre Gehälter sich auf Kosten der Aktionäre, Arbeitnehmer und Kunden gegenseitig hoch. Und lacht die Aktionäre insgeheim aus.
Lassen Sie sich das nicht gefallen. Das es auch anders geht zeigt das Beispiel der Firma Scovill Europe (Artikel, Animation). Dass die Zeitungen diesen Artikel veröffentlichen ist unserer Meinung nach ein Indiz für das Ende der unheiligen Allianz der Aktionäre mit den Managern. Die Aktionäre sind erwachsen geworden und haben verstanden, dass auch Manager selbst die Personalkosten hochtreiben, die man gerne los wäre. Setzen Sie sich für geringere Vorstands- und Aufsichtsrats- und Managergehälter ein. Dieses Geld kann auf jeden Fall den Aktionären selbst und bei humaner Einstellung obendrein neuen Jobs zugute kommen.
Zukunftsmodell
Wenn man das große langfristige Ziel vor Augen hat, d.h. jeder Bürger dieses Landes aktiv an Unternehmen dieses Landes gesellschaftsgestaltend und nicht nur als Befehlsempfänger mitwirkt, dann führt kein Weg vorbei an folgendem Modell :
In Zukunft gilt Aktien = Pass
Aktien werden ausgegeben wie ein Pass, sind zumindest offiziell unverkäuflich und werden bei Mißbrauch oder spätestens beim Ableben wieder eingezogen.
Damit sind die Unternehmen dieses Landes in den Händen aller Bürger dieses Landes.
Der Weg 1 zum Zukunftsmodell
Wie könnte der Weg dahin aussehen? Alleine die Ankündigung, dass der Staat dieses Modell aufgreift und wie auch bei Grundstücken diese zu einem festgesetzten Preis zwangsweise zum Wohle aller Bürger aufkauft, würde die Aktienkurse auf diesen Wert fallen lassen. Der Staat könnte dann zu fairen Preisen diese Aktien rechtlich einwandfrei aufkaufen und diese an alle Bürger wie ein Pass ausgeben, d.h. jeder bekommt ein Aktienpaket, gegen Gebühr in Höhe des Einkaufspreises, d.h. für den Staat bleibt das Ganze abgesehen vom Verwaltungsaufwand fast kostenneutral.
Da diese Aktien nur geliehen und immer noch Eigentum des Staates, also aller ist, können diese Aktien auch nicht verkauft werden, sondern bleiben wie ein Pass in Händen des einzelnen Bürgers.
Siehe unsere Seite gute Kraft als Wähler.
Der Weg 2 zum Zukunftsmodell
Nicht auf den Staat warten, sondern jetzt durch Aufkauf von Unternehmen Aktionär und Mitbestimmer werden.
Home
|