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Der Kampf zwischen Gut und Böse findet auf zwei Ebenen statt. Einerseits innerhalb eines Menschen ("Engelchen, Teufelchen"), andererseits innerhalb der Gesellschaft, d.h. zwischen den Menschen. Ersteres ist bekannt unter dem Begrif der Todsünde aus der klassischen Theologie, letzteres unter dem Begriff Kampf des Guten gegen das Böse. Diese Thematik beider Ebenen zieht sich durch alle großen Religionen. Es ist das Thema der Menschen.
Natürlich gibt es in diesem Kontinuum Stufen zwischen Gut und Böse.
Da der Sünder die Schwere der Sünde erkennen muss und diese freiwillig begehen muss, damit es als Sünde interpretiert wird, helfen wir den Sündern gerne dabei.
Sünden entstehen aus folgenden sieben schlechten Charaktereigenschaften:
- Superbia
Hochmut bzw. Überheblichkeit ist, wenn jemand im Denken, Kommunizieren und Handeln sich selbst als wertvoller erachtet als andere Menschen. Das Gegenteil ist die Demut.
- Avaritia
Geiz ist zwanghafte (krankhaft) oder im Vergleich zu den eigenen finanziellen Möglichkeiten (Einkommen, Vermögen) übertriebene Sparsamkeit. Habgier ist die ebenfalls zwanghafte (krankhaft) oder im Vergleich zu den eigenen finanziellen Möglichkeiten (Einkommen, Vermögen) übertriebene Gier nach überdurchschnittlichem Einkommen und Vermögen. Geiz und Habgier wird heute umbenannt in (extremes) kaufmännisches Denken.
- Gula
Völlerei bzw. Maßlosigkeit ist ein zu ausschweifendes und maßlosen Leben, das die Pflichten gegenüber der Gemeinschaft - vor allem den Schwachen - vergessen lässt.
- Ira
Zorn gegen einen oder mehrere Menschen kann den Menschen beherrschen und ihm seine Selbstkontrolle nehmen, und ihn seine Pflichten gegenüber der Gemeinschaft vergessen lassen. Nicht zu verwechseln mit dem sinnvollen Zorn gegen die Gemeinschaft zerstörende Herrscher.
- Luxuria
Wollust ist das bewußte übertriebene Handeln inklusive entsprechender Fantasien zur Steigerung der sexuellen Lust. Die damit verbundenen starken instinktiven Kräfte lassen den Menschen ebenfalls seine Pflichten gegenüber der Gemeinschaft vergessen.
- Invidia
Übertriebener sachlich nicht nachvollziehbarer Neid gefährdet das Zusammenleben. Normaler Neid spornt dazu an, seinen durchschnittlichen Platz in der Gesellschaft anzustreben. Was z.T. unmöglich ist, wenn es um Schönheit oder Gesundheit geht. Nicht zu verwechseln mit dem sinnvollen Zorn gegen die Gemeinschaft zerstörende eigennützige Übermächtige wie Herrscher, Kapitalisten, Wissenselite.
- Acedia
Wer nicht seinen Verstand, seine emotionale und soziale Intelligenz nutzt und trainiert, um den Schwachen gegen die egoistischen Starken zu helfen. Auch "Trägheit des Herzens / des Geistes" genannt.
Die dunkle Triade
Welche dunklen Seiten sehen Psychologen allgemein? Die dunkle Triade besteht aus dem Machiavellisten (Gewinnsüchtige), Narzissten (Selbstverliebte), Psychopathen (Serienkiller).
Mitgefühl bzw. Empathie und vor allem Fürsorge haben sie mehr oder weniger abgeschaltet, Es fehlt deshalb an mindestens einer der sozialen Emotionen, die moralisch gutes Verhalten fördern wie Stolz bzw. moralisch schlechtes schwächen wie Schuld und Scham. Wobei die sonstigen sozialen Fähigkeiten zum eigenen Vorteil durchaus bei Vorhandensein genutzt werden, z.B. Kontrolle über andere. Diese Kontrolleure finden sich in leitenden Positionen wie auch im Privatleben, z.B. die Ehefrau. Was scheinbar Fürsorge ist oder so ausgegeben wird, sind nur Deals zum eigenen Vorteil.
Wegen des abgeschalteten und damit fehlenden Mitleids (sein Bedauern ist nicht echt) und Fürsorge als eines von drei Elementen der Liebe wird der Egoist nicht richtig lieben und nicht richtig geliebt. Er wird wegen der fehlenden Fürsorge auch nie echte Freunde haben. Niemand will einen Egoisten als echten Freund. Übrig bleiben nur falsche Freunde, also andere Egoisten. Damit wird jeder mehr oder weniger zum Gegner. Für Egoisten gilt deshalb das Motto : "Vertraue niemand." Der Egoist geht erstens von sich aus und zweitens sagt ihm seine Erfahrung nicht ganz falsch, dass in seinem Umfeld es nur Egoisten (Vertragspartner) aushalten, die sich vorteilhafte Deals erhoffen.
Die Experten auf beiden Seiten haben eines gemeinsam, hohe soziale und emotionale Fähigkeiten. Allerdings mit einem entscheidenden Unterschied, denn die Experten auf Seiten der hier beschriebenen Egoisten nutzen diese Fähigkeiten nur zum eigenen Wohle, die Experten der Humanismus-Richtung nutzen diese Fähigkeiten zum Wohle aller. Vor allem gegenüber den Menschen, die ihren selbstbezogenen Zielen nicht förderlich sind, zeigen die Egoisten kein Mitleid und bedauern ihre Grausamkeiten nicht. Sie sind selbstbezogen, aggressiv und eiskalt. Sie kommen kaum bzw. nur nach außen hin scheinbar über die Stufe 2 der moralischen Entwicklung hinaus. Je nachdem welcher Anteil überwiegt und somit den Mainstream bildet ist somit der Mainstream in einer Gruppe, einem Unternehmen oder einer ganzen Gesellschaft psychopathisch egoistisch oder gesund menschlich sozial. Dieser Mainstream erleichtert dann durch Vergabe von Vorteilen für seine Anhänger (Mitläufer), dass die Mainstream-Orientierung sich ausbreitet, also eine Gesellschaft immer kränker wird oder heilt.
Kann man einfach gut und böse entweder stark oder schwach zuordnen? Kranke Tiere und Menschen werden wie junge Tiere und kleine Kinder aus Überlebensinstinkt egoistischer gegenüber gesunden Tieren und Menschen, um am Leben zu bleiben. Hier ergibt sich schwach -> egoistisch. Aber gilt auch in jedem Fall egoistisch -> schwach? Wenn man bedenkt, dass Egoisten sehr wohl Macht in Form von emotionaler Intelligenz, Wissen, Geld, Körperkraft etc. haben können, ist das eher weniger offensichtlich. Erst wenn man die Charakterschwäche Abschalten der Fürsorge betrachtet, dann gilt egoistisch -> charakterschwach. Genauer psychoanalytisch gesagt, in Konfliktsituationen greifen Machiavellisten und Narzissten auf die infantile orale Phase zurück. Von Machtgier Getriebene auf die anale Phase. Der Rückgriff auf eine der infantilen Phasen ist in der Psychoanalyse die Regression bzw. Fixierung. Egoismus ist somit infantiles (frühkindliches) Verhalten, und umgekehrt. In den psychotherapeutischen Methoden finden sich viele Belege dafür, dass Egoisten deutlich psychisch kränker als alle anderen sind, z.B. in der Individualpsychologie nach Alfred Adler. Bei extremen Altruisten gibt es wenigstens eine Notabschaltung (Selbsterhaltungstrieb), bei den extremen Egoisten nicht, da zu viele von ihnen ihre Störungen ausleben dürfen.
1. Machiavellisten
Nach Alfred Adler ist durchschnittliches Machtstreben in Verbindung mit Streben nach Gemeinschaft psychisch gesund. Aber überdurchschnittliches Machtstreben in Verbindung mit fehlendem Streben nach Gemeinschaft (Solidarität) psychisch krank. Der Hochschuldozent und Pädagoge Dr. phil., Dipl. sc. pol. Hans-Peter Waldrich schreibt : „Der seelisch Gesunde verfügt daher, neben einem durchaus vorhandenen, aber doch eher moderaten Macht- und Geltungsbedürfnis auch und zugleich über eine hohe Gemeinschaftsbindung und Gemeinschaftsfähigkeit. Der seelisch Kranke hingegen, der Neurotiker, muss sich aus der Gemeinschaft insofern ausgliedern, als es ihm ein Bedürfnis ist, die anderen unter sich zu sehen. Er möchte nicht Gleicher unter Gleichen sein, sondern etwas in jeder Hinsicht Besseres."
Er hat skrupellos nur seine eigenen Interessen im Sinn. Alles ist erlaubt. Schuldgefühle und Schamgefühle fehlen. Die Schwachen werden benutzt und ausselektiert. Man findet die Machiavellisten in den oberen Positionen der Unternehmen, z.B. oft auch als Großaktionär. Im Unternehmen spielen sie den Radfahrer, nach oben buckeln (liebenswürdig), nach unten treten (ausnutzen, gefürchtet, verabscheut und gehasst). Hass anstatt Liebe führt zu Vorstellungen wie der Ausrottung der Schwächeren durch Rivalität bzw. Konkurrenzprinzip, darwinistische Auslese. Entweder im Kampf auf Leben und Tod oder Verhindern von Nachwuchs.
Machiavellisten müssen sich ständig neue Freunde und Lebenspartner mit gutem Charakter suchen bzw. sich mit falschen Freunden und Lebenspartnern mit gleichem Charakter wie sie selbst begnügen, da die echten ihnen aufgrund ihres Egoismus früher oder später weglaufen. Das neue Freunde suchen fällt gar nicht groß auf, da die wenigen höheren Positionen weiter verstreut sind und nicht um die Ecke liegen, weshalb man geschäftlich bedingt öfter umziehen muss.
Machiavellisten konzentrieren sich auf die soziale Kognition, siehe Ethik / Denken. Das Gefühlsleben scheint sich auf Gier nach Sex und Machtgier bzw. Geldgier zu beschränken. Dabei macht Geld erwiesenermaßen nicht glücklich. Das Glücksempfinden ist schon innerhalb von ein paar Monaten nach einem großen Lottogewinn auf demselben Niveau wie vorher, außer der Gewinner stammt aus der Unterschicht und kann so seinen Weg in die Mittelschicht finden und halten. Andere Gefühle des Körpers wie Müdigkeit, Krankheit etc. werden ignoriert.
Machiavellisten rechtfertigen ihr totalitäre Tyrannei mit dem Schutz der Firma vor den Feinden. Klingt auch logisch, allerdings sollten die Beherrschten die Frage stellen was schlimmer ist, der Feind bzw. der eingebildete Feind (Schimäre) oder der Herrscher. Entsprechend gibt es zwei Alternativen, sich mit dem Herrscher zu verbünden und ddie Tyrannei zu ertragen oder sich mit den anderen Beherrschten inkl. der Beherrschten der anderen Herrscher zu verbünden.
2. Narzissten
Sie fühlen sich isoliert und bleiben es wegen des egoistischen Verhaltens auch. Der Hochschuldozent und Pädagoge Dr. phil., Dipl. sc. pol. Hans-Peter Waldrich schreibt : „Bei einer so brisanten Mischung aus Liebesanspruch und Aggressivität kommt freilich eher etwas Unangenehmes heraus. Hinzu kommt, dass der Ehrgeizige das herrschende Leistungsverständnis vollkommen internalisiert hat. Er akzeptiert die Verkoppelung von Leistung und Arbeitsleid. Daher hat der Ehrgeizige oft auch etwas Verbissenes und Unfrohes." Auf andere Zwang auszuüben senkt seine Beliebtheit noch weiter anstatt seine Isolation zu beenden.
Sie träumen als Ausgleich für diese Isolation von Ruhm bzw. Ehre. Sie wollen angetrieben von überzogenem Ehrgeiz ein Star sein oder sind es schon. Und haben dazu passend Angst vor Schamgefühlen, denn Stars stehen im Rampenlicht und können sich vor vielen Menschen blamieren, falls sie doch nicht so herausragend gut wie in ihren größenwahnsinnigen Phantasien sind . Waldrich schreibt : "Die falsche Scham zeigt sich darin, dass wir uns mit Größenphantasien plagen und uns selbst dennoch immer wieder gering schätzen. Die anderen dagegen - so befürchten wir - sind viel besser und perfekter, jedenfalls immer dabei, uns zu überflügeln. Wir sehen uns auf einer Leiter, die wir niemals ganz erklimmen können, ständig vom Absturz bedroht. Dass sich Menschen auch ohne dieses Oben und Unten überhaupt noch anstrengen, können (sich diese)... gar nicht mehr vorstellen." Der Psychologe Hansjörg Buchkremer schreibt : "Der Ehrgeizige ist weder seiner selbst noch der Verlässlichkeit der existentiellen Zustimmung der anderen sicher. Wie das in seinem Bestätigungsbedürfnis letztlich nicht ganz befriedigte Kind reagiert er mit verstärkter Anstrengung, das Mangelerlebnis durch vermehrten Zuwendungszwang zu beheben. Dabei sind durch die Frustrierung die aggressiven Kräfte in der gleichen Weise freigesetzt wie die libidinösen, die zur Befriedigung drängen.
" Schuldgefühle sind nur schwach vorhanden. Bekommen sie nicht den ihnen nach ihrer Ansicht nach zustehenden Ruhm, helfen sie auch ein bißchen nach, indem sie auftreten wie ein Star und hoffen alleine dadurch die Bewunderung auslösen zu können, also ohne ruhmreiche Taten. Routineaufgaben ohne Rampenlicht langweilen sie deshalb. Notfalls helfen sie auch durch Zwang nach. Der Hochschuldozent und Pädagoge Dr. phil., Dipl. sc. pol. Hans-Peter Waldrich schreibt : „Ehrgeiziges Verhalten besteht nun schlicht in dem Versuch, andere zu zwingen, es ihm zu geben. Auch wenn es im Grunde Liebe ist, die der Ehrgeizige von den anderen erwartet, ist seine Vorgehensweise insgeheim doch recht angriffig." Der Narzisst wird somit leicht zum Machiavellisten, der nach mehr Macht strebt, um die anderen besser zwingen zu können.
Man findet sie in den oberen Positionen der Unternehmen, da sie dort ihre psychischen Störungen ausleben können, siehe unten. Der Hochschuldozent und Pädagoge Dr. phil., Dipl. sc. pol. Hans-Peter Waldrich schreibt : „In der Schulklasse (speziell der Mittelstufe) zeigen Schüler gegenüber ihren ehrgeizigen Mitschülern das (unsympathisch finden) noch deutlich. In späteren Jahren tritt an die Stelle dieser ehrlichen Reaktion die Verstellung. Nun wird dem ehrgeizigen Narzissten, sofern er erfolgreich ist, der Rahmen geschaffen, den er für seine Selbstbestätigung benötigt." Sind zu viele Mitarbeiter (kritische Masse) davon betroffen, wird narzisstisches Verhalten im gesamten Unternehmen Standard. Ein Jahrmarkt der Eitelkeiten. Damit lässt sich dem ganzen Unternehmen selbst als narzisstische Persönlichkeit beschreiben. Das Selbstwertgefühl fehlt oft, was dazu führt, dass konstruktive Kritik und widersprechende Tatsachen wegen Überempfindlichkeit ignoriert wird. Logischerweise täuschen sich die Narzissten selbst ebenso. Es kommt zu Unterdrückung von Wahrheit und deshalb auch von Menschen (Degradierung, Rauswurf), um die Illusion hoch zu halten. Aufgrund der Entfernung unbequemer Menschen haben Narzissten auch wenig Einfühlungsvermögen. Diese Paranoia bzw. Vorbeidenken an der Realität ist früher oder später der Untergang.
Narzissten suchen sich Lebenspartner aus, die sie ständig für ihre Psychosen (inkl. Statussymbole wie den größten Geländewagen, die größte Yacht, Villa etc.) bewundern. Was weit über das Minimum einer guten Beziehung mit Respekt für den Partner und Anerkennung ihm wichtiger einzelner Aktivitäten hinausgeht.
Gefördert wird Narzissmus durch Eltern, denen es psychisch nicht gut geht. Aus der Kindheitszeit schleppen Kinder noch das Gefühl mit, überfordert und nicht genug geschätzt zu werden, wenn dort auch größte Leistungen nicht anerkannt worden sind.
3. Psychopathen
Diagnose antisoziale Persönlichkeitsstörung. Rücksichtslosigkeit. Lügen, Impulsivität, als Ausgleich etwas Charme. Schuldgefühle fehlen. Besonders Kennzeichen : So gut wie keine Angst z.B. vor Strafen. Als Kind fällt er auf durch Quälen von Tieren. Je nach Cleverness früher oder später vorbestraft wegen Gewaltdelikten, Psychoterror wie Mobbing, Stalking, Bossing und andere Delikte wie Diebstahl. Die Elite unter ihnen sind die Serienmörder, die das Leiden der Opfer genießen.
Der Psychopath rechtfertigt sein Verhalten damit, dass er selbst das Opfer sei.
Warum die Machiavellisten und Narzissten keine Therapie machen
Ausleben kann der Narzisst sich in Gesellschaften, in denen das Ich-Denken über dem Wir-Denken steht. Z.B. Kapitalismus. Der Hochschuldozent und Pädagoge Dr. phil., Dipl. sc. pol. Hans-Peter Waldrich schreibt : „ vor einer wirklichen Selbsterkenntnis zu fliehen ... In einer Studie Die psychoanalytische Behandlung der Reichen und Mächtigen hat der Psychoanalytiker Johannes Cremerius die Frage aufgeworfen, warum Patienten in hohen politischen und wirtschaftlichen Machtposition sich nur ganz ausnahmsweise einer psychoanalytischen Behandlung unterziehen. Er kommt zu dem Ergebnis, dass es den Reichen und Mächtigen möglich ist, ihre Neurosen in vollem Maße auszuagieren. Das heißt, sie brauchen sich nicht mit sich selbst auseinander zu setzen. Ihren Leidensdruck können sie sofort nach außen verlagern, um ihn an der Realität (und damit den anderen) abzureagieren."
Therapieansätze
Sofern die sozialen Emotionen nicht durch Erbkrankheiten physiologisch bedingt unmöglich sind, sondern durch Erziehungspersonen enstanden sind, lässt sich der kleine gute Kern in diesen Menschen in einer Therapie trainieren, also einem starken guten Umfeld. Das unterscheidet diese Therapie von der Therapie zwischen Gegnern (z.B. verfeindete Völker). Die kranken Menschen spüren immer wieder das Bedürfnis nach dem Sinn des Lebens (Nächstenliebe) und echter Liebe. D.h. sie wollen als guter Mensch geliebt werden. Der Hochschuldozent und Pädagoge Dr. phil., Dipl. sc. pol. Hans-Peter Waldrich schreibt : „ Der Scham zu entkommen, gibt es nur zwei Wege: einerseits die nachhaltige Erfahrung der eigenen Begrenztheit, verbunden mit dem Wissen, dass man sich für seine Schwächen nicht zu schämen braucht. Andererseits das Erlebnis eines wirklichen Miteinanders. Diese Einsicht würde zeigen, dass die eigene Begrenztheit von den Möglichkeiten der anderen aufgefangen wird. Nicht (das) besser zu sein als die anderen befriedigt wirklich, sondern die Erfahrung, dass ich mit meinen ganz persönlichen Fähigkeiten für die anderen von Bedeutung bin."
Aber zu viele "lieben" die Machiavellisten und Narzissten auch trotz ihres krankhaften Verhaltens, weswegen die psychisch Kranken ihre psychotische Störung ausleben können. Das erschwert ihnen den Weg in die Selbst-Therapie bzw. Therapie Resozialisierung. Hier müssen somit zuerst die psychisch Gesunden die psychisch kranken Machiavellisten und Narzissten von ihrem "Heiligen-Podest" schubsen. Psychopathen müssen zusätzlich in Sicherheitsverwahrung. Kurz gefasst in folgendem plakativen Spruch über die Egoisten der dunklen Triade, die sich nicht nachweislich bessern : "Nur ein machtloser oder toter Egoist ist ein guter Egoist".
Ihr zukünftiger Weg
1. Nicht selbst ein Egoist werden. Jeder kann zu einer starken Persönlichkeit werden, die nicht den Todsünden verfällt. Bekanntes Beispiel Kriegsherr Ashoka. Auch wenn viele um uns herum es als normal ansehen, dass man den Todsünden verfällt.
2. Nicht den Egoisten dienen, d.h. sich nicht von größenwahnsinnigen Machiavellisten zwingen lassen, ihnen das zu geben, was sie nicht verdienen. Und als starke Persönlichkeit auf der Seiten der Guten gegen die Bösen kämpfen und zusätzlich den Gleichgesinnten Nächstenliebe schenken. Denn der Sinn des Lebens ist geistige und körperliche Weiterentwicklung im Dienste aller Menschen der Gesellschaft, nicht nur im Dienste weniger Mächtiger.
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