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Der Prozess
- Handlungsebene
- Denken
Gute Taten als Kern der Ethik für bestimmte andere Menschen werden umso weniger, je weniger wir diese anderen Menschen als "zu uns" (eigene Team) gehörig betrachten bzw. je mehr wir diese "den anderen" (gegnerische Team) zuordnen. Und umgekehrt wird der Graben zwischen zwei Gruppen immer tiefer, je weniger fürsorglich sie sich der anderen Seite gegenüber verhalten.
- Gefühle
Die Gefühle wie Wut und Furcht führen viel eher zu feindlich gesinnten Handlungen als das Vorurteile bewirken.
- Gefühlsebene
Wut und Furcht sind das Gegenteil einer guten Ethik. Je mehr Wut und Furcht, je größer der Graben. Befürchtungen -> Antipathie -> Antagonismus. Und umgekehrt.
- Verstandesebene
Je mehr Wut und Furcht, je größer die Vorurteile. Die negativen Gefühle erschweren die objektive Sichtweise per Verstand. Ein schwacher Verstand lässt umgekehrt negativen Gefühlen die Oberhand.
Konkurrenzprinzip.
Die Kriterien für die Gruppenbildung werden je nach Kultur, Umfeld individuell gelernt.
- Bei uns
lernen Sie die Gruppenbildung ethisch gut verhaltende Humanisten und ethisch schlecht verhaltende Egoisten, Wirtschaftskrieger, etc. Wobei die Egoisten diese Gruppenbildung strategisch geschickt nach den Prinzipien von Tarnung und Täuschung vermeiden so wie beim Trojanischen Pferd bzw. bei Rotkäppchen und der Wolf.
- Wirtschaft
Jeder ist im verherrlichten Konkurrenzprinzip ein Gegner. Machiavellisten gehören deshalb nicht wirklich zu einer Gruppe, sie nutzen die jeweilige Gruppe nur für ihre Zwecke aus. Ihr Motto : "Vertraue niemand." Kapitalisten machen als Arbeitgeber die Arbeitnehmer zum Gegner, die Arbeitnehmer machen die Leiharbeiter und die Arbeitnehmer zum Gegner.
- Religion
Die Erwählten gegen die Verdammten. Menschen des Lichts und Menschen der Dunkelheit . Je mehr die Anführer der Religionen ethisch gut führen, umso eher suchen sie den Anschluß an andere Religionen, umso egoistischer sie ihre "Schäfchen" als Quell der eigenen Macht und des eigenen Wohlstands betrachten, umso mehr werden sie andere Religionen, deren Anhänger sich ethisch gut verhalten, zu Gegnern erklären. D.h. nicht wer zur selben Religion gehört ist automatisch gut, sondern wer gut spricht und sich gut Taten vollbringt, der ist gut, egal welcher Religion er angehört.
Die Guten gegen die Bösen. Wobei die Guten den Bösen zuerst die Chance geben, sich ethisch gut zu verhalten, d.h. gut zu werden. Nur wenn sie das Angebot nicht annehmen, versuchen die Guten die Bösen so weit zu schwächen, dass die Bösen keinen Schaden mehr anrichten können.
- Die multikulturelle Gesellschaft führt zu einer Vermischung der Rassen, Mischlinge. Das führt leider nicht zu einem Ende der Gegnerschaft, sondern eher zu einer Gegnerschaft, die teilweise den objektiven Tatsachen entspricht. D.h. es werden Untergruppen gebildet, die Vielfalt der Kriterien nimmt zu. Das Problem verlagert sich nur.
"Therapie"
- Werden Konflikte zwischen Gruppen offen wie z.B. in Religionskriegen ausgetragen, ist die Gegnerschaft bewußt. Die unbewußten Elemente wirken jedoch in der Befriedung noch weiter.
- Durch die höheren bewußten Stufen der Moral wie eine sprachlich formulierte Ethik werden die unteren Stufen der Moral überschrieben.
- Jedoch meist nur teilweise überschrieben, aber nicht vollständig. Das zeigt sich in theoretisch (Gerechtigkeit) unklaren Situationen, wo die unterschwelligen unbewußten Vorurteile größeren Einfluß haben. Z.B. wenn eine Frau unbewußt Vorurteile gegen Frauen hat, z.B. das Vorurteil Nichteignung für Naturwissenschaften oder Politik.
- Diese
unterschwelligen Vorurteile können lebenslang mit Hilfe von Bildern, persönlichen Kontakten, gegenseitiger Anerkennung und Fürsorge bearbeitet werden. D.h. zur Schwächung von Rassendiskriminierung schaut man sich Bilder von ethisch guten bzw. beliebten (möglichst individuell abgestimmt ) Persönlichkeiten der anderen Rassen an, und von ethisch schlechten bzw. unbeliebten (möglichst individuell abgestimmt ) Menschen der eigenen Rassen an. Zusätzlich, wenn auch schwieriger, hilft nach demselben Verfahren der persönliche Kontakt zu den Menschen beider Rassen. Die Rassen dienten hier nur als geschichtlich bekanntes Beispiel für zwei gegnerische Gruppen.
- Vergleiche Solidarität als Einbeziehen aller anderen
- Die Gefühle entscheiden mehr als der Verstand über freundlich bzw. feindlich gesinnte Handlungen. Deshalb sind möglichst lange und intensiv Kontakte so wirksam. Intensiv bedeutet hier Nähe, möglichst tiefe Nächstenliebe, Freundschaft bzw. Liebe. Kontakte, wo man den anderen als Konkurrent betrachtet (Sportwettkämpfe, Business) sind eher durch Gegnerschaft ausgezeichnet als durch Nähe und haben deswegen kaum Wirkung. Durch Alltags-Kontakte werden in erster Linie die Gefühle verändert, die Vorurteile werden im Alltag selten bewußt bearbeitet.
- Beispiel Teamarbeit
Kooperation im selben Team.
- Sport
Was konnten wir aus herausragenden Situationen im Konflikt zwischen Weißen und Schwarzen lernen? Die Weißen wurden durch die Versklavung der Schwarzen reich. Der billigste Arbeitnehmer ist der Sklave. Die Tradition von Vorurteilen und einem Denken von Gegeneinander sitzt noch bei vielen zu tief, obwohl die Sklaverei schon abgeschafft worden ist. Denn zu viele der Weißen wollten die Schwarzen gar nicht kennenlernen. Es gibt gute Beispiele des Miteinander, z.B. wenn man Schwarze und Weiße in ein Team steckt, das zusammenhalten muss um gegen die zu gewinnen, die sich nicht verbünden. Durch humane Aufteilung bezahlter Arbeit könnte man Arbeitnehmer und Arbeitslose in ein Team stecken, das zusammenhalten muss. z.B. in ein Trainingslager, siehe Video "Gegen jede Regel"
- Geistige Aufgaben
Jeder vertieft sich in ein Spezialgebiet, wird zum Spezialisten. Können Ziele nur durch die Zusammenarbeit aller Spezialisten erreicht werden, so sinkt die Gegnerschaft. Bei Außenseitern sinkt Verstörung, Ängste, Lethargie , steigt die Leistung.
- Umso wichtiger man selbst und das Umfeld bzw. die ganze Gesellschaft die bewußten Stufen nehmen, d.h. umso mehr alle Beteiligten der Therapie bzw. ihren Inhalten und Methoden eine hohe Bedeutung beimessen, umso mehr werden die unbewußten geschwächt. Der Verstand schwächt bzw. stärkt durch seine Kontrollfunktion allgemein die "unteren Ebenen" wie Gefühl und Unterbewußtes.
- Vorbildlernen
Von Vorbildern lernen, die möglichst wenig unterschwellige Vorurteile haben.
- Vergleiche auch Lernen allgemein
- Nach Lebenspartnerschaften
Nach Gewalttaten (für Opfer)
- Alleine die schmerzvolle Erinnerung an Gewalttaten schwächt das Immunsystem. Durch Vergeben im Sinne von Ablenkung können Schmerz und Depressionen reduziert werden. Man sollte aus seinen Fehlern lernen und sich dann auf die Gegenwart und Zukunft konzentrieren. Das bedeutet hier nur viel wie nötig an Erinnerungen zu behalten, dass das daraus Gelernte als Mahnung für mich und andere nicht vergessen wird, damit sich das Schreckliche nicht wiederholt.
- Nach Gewalttaten von egoistischen mächtigen Einzelpersonen bzw. Gruppen
Hier ist der beste Weg, den anderen Menschen zu helfen, die auch von diesen Egoisten geschädigt worden sind. Und Erhöhen der Bedeutung, siehe oben. Als Beispiel für Helfen und Bedeutungserhöhung dient unser ganzes Projekt. Auch das Erstellen anderer Medien wie z.B. Spielfilme bzw. Serien ist sinnvoll. Als Therapie nach den Kämpfen zwischen Hutu und Tutsi in Ruanda wurde die Serie New Dawn gedreht. Die Menschen lernen das Geschehene (s.o. Prozess) in seinen Details zu verstehen und auch etwas über die Therapie (s. hier) in diesem Fall. Hier sind allgemein alle einflußreichen Personengruppen gefragt wie Journalisten, Politiker. Es ist eine Resozialisierung der stärkeren Gruppe in die Gesellschaft notwendig, d.h. Annehmen einer objektiveren Sicht der Greueltaten, Wiedergutmachung.
- Bedingungen von Massenmorden
- Zwei unterschiedlich starke Gruppen
- Wirtschaftskrise
- Politisches Chaos
- Die stärkere Gruppe fühlt sich aus vergangenen Ereignissen noch immer verletzt bzw. ungerecht behandelt
- Die stärkere Gruppe erklärt die schwächere Gruppe zum Sündenbock für die Probleme.
- Die schwächere Gruppe kann sich nicht argumentativ über geeignete Medien verteidigen
- Die stärkere Gruppe meint sich gegen die schwächere Gruppe verteidigen zu müssen, notfalls mit Massenmord. Vorher wurde die schwächere Gruppe wie z.B. Pflanzen oder Tiere aus dem Geltungsbereich der Moral entfernt.
- Außenstehende wie andere Gruppen bzw. Nachbarländer billigen die Zustände, d.h. schweigen und sehen zu
- Therapie für Psychopathen
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