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"Gewerkschaft Die Linke"
Gründe für eine "Gewerkschaft Die Linke"
1. Aktivitäten der bisherigen Gewerkschaften
Die Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen ist zwar hilfreich, aber dem Eindruck nach noch nicht stark genug. Wie vertreten die bisherigen Gewerkschaften die Interessen erstens der SGB-Betroffenen und zweitens der Geringverdiener?
Man beachte die Macht des Geldes.
1.1 Geringverdiener
Eine Gewerkschaft, die prozentuale Lohnsteigerungen (plus 3%) fordert, die engagiert sich in erster Linie für die Besserverdienenden, denn die bekommen dann absolut deutlich mehr.
Es kann keine Gewerkschaft für alle Arbeitnehmer akzeptiert werden, wenn überwiegend die über Mitgliedsbeiträge besser zahlenden Besserverdiener bestimmen, was die Gewerkschaft fordert und durchsetzt.
Nur eine Gewerkschaft, die absolute Lohnsteigerungen (plus 50 Eur für alle gleich) fordert, die engagiert sich in erster Linie für die Geringverdiener.
1.2 SGB-Betroffene
Eine Gewerkschaft, die einen Mindeststundenlohn (2008 : 7,50 ansteigend auf 9 Eur) fordert, die engagiert sich in erster Linie für die Arbeitnehmer, die schon einen Job haben und ihren Job trotz Mindeststundenlohn behalten.
Es kann keine Gewerkschaft für alle Arbeitnehmer akzeptiert werden, wenn überwiegend die über Mitgliedsbeiträge besser zahlenden Arbeitnehmer bestimmen und arbeitslose potentielle Arbeitnehmer nicht mitbestimmen, was die Gewerkschaft fordert und durchsetzt.
Nur eine Gewerkschaft, die absolute Einkommenssteigerungen für SGB-Betroffene fordert, die engagiert sich in erster Linie für die SGB-Betroffenen.
2. SGB denkt Arbeitslose als staatliche Arbeitnehmer
Eine Gewerkschaft für SGB-Betroffene ist auch logisch, denn nach der Vorstellung der Sozialträger müssen SGB-Betroffene das tun, was der Sozialträger (denkt sich als Arbeitgeber) von den Leistungsempfängern (denkt diese als Arbeitnehmer) als Pflicht verlangt. In diesem Denkmodell der Sozialträger bzw. der Regierung fehlt aber, dass als (potentielle) Arbeitnehmer gedachte Arbeitslose bzw. SGB-Betroffene sich ebenso engagieren und organisieren sollten wie die anderen Arbeitnehmer auch, d.h. in einer Gewerkschaft für SGB-Betroffene. Dass sich nicht nur die üblichen Lohnempfänger, sondern auch die anderen Lohnempfänger (Leistungsempfänger) organisieren, das können sich manche aufgrund von Denkblokaden nur schwer vorzustellen.
3. Von Starken und deren Duldern bestimmte Politik ist gegen Schwache
Die Sozialträger sind z.B. die Behörden Arbeitsagentur und Landratsämter, diese sind jeweils eine der Regierung untergeordnete Instanz. Solange die Regierung überwiegend die Interessen der Starken vertritt, gibt es Gesetze gegen Schwache wie z.B. Hartz IV. Der einzelne SGB-Betroffene ist gegen diese Behörden und die Macht der Gesetze zu schwach. Nur in einer Gewerkschaft organisiert, sind Hartz-IV-Betroffene stark genug, der Regierung sagen, wie sie die Gesetze zu ändern hat.
Gründung und Aktivitäten der "Gewerkschaft Die Linke"
Wie könnten Sie die Gründung dieser Gewerkschaft unterstützen? Was halten Ihre Bekannten von dieser Idee?
Gemäß einer Politik zum Wohle aller fordert die "Gewerkschaft Die Linke" folgende Änderungen im SGB bzw. das Fortentwicklungsgesetz "Hartz IV Plus"
Vermeintliche Gründe gegen eine "Gewerkschaft Die Linke"
1. Es gibt doch schon eine Partei "Die Linke"
1.1 Eine Gewerkschaft für SGB-Betroffene muss die Partei Die Linke nicht als Konkurrenz, sondern kann sie auch als Ergänzung sehen, die deutliche Vorteile hat. Nur ein Beispiel : Sozialträger würden SGB-Betroffene zur Gewerkschaft für SGB-Betroffene schicken und diese dann auch weiterleiten an linke Parteien. Umfrage unter Bundestagsabgeordneten kurz vor der für Anfang 2009 geplanten Verschärfung von Hartz IV.
1.2 Eine Gewerkschaft für SGB-Betroffene ergibt sich logisch aus dem jedem Politiker und führenden Angestellten geläufigen Prinzip Interessenvertretung durch Verbünden. Das ist alleine kein Argument, denn das wäre ja auch politisch durch die Partei Die Linke der Fall. Allerdings besteht bei Parteien allgemein die Gefahr, dass sie sich zur Wählermehrheit in der Mitte hin orientieren, denn diese verleiht die große Macht. Und dann würde die Schwachen in Wählerminderheit auch nicht mehr alleine in erster Linie durch die Partei vertreten. So wie durch bisherige Gewerkschaften. Sollte die Partei die Linke zu weit in die Mitte abdriften, dann gibt es vielleicht eines Tages eine Partei namens "SGB II".
1.3 Warum sollte man das Erfolgsrezept der Partei „Die Linke“ nicht auch bei einer Gewerkschaft nutzen? D.h. diese Gewerkschaft hat sich dem Namen (Symbolkraft) und dem Programm (Inhalt des Symbols) nach eindeutig der Vertretung der Interessen der obigen Gruppe verschrieben und bewirkt auch tatsächlich etwas. So wie vor der Partei "Die Linke" die Partei "Die Grünen".
1.4 Warum organisiert sich die Gruppe der SGB-Betroffenen nicht? Die existierenden Arbeitslosenverbände und Gewerkschaften wurden nicht als Organisationen erkannt, die sich eindeutig für SGB-Betroffene engagieren. Im Bereich Mitgestaltung gilt : Was nicht wahrgenommen wird, existiert auch nicht.
1.5 Die Gruppe der Betroffenen braucht Unterstützung bei der Gründung einer speziellen Gewerkschaft, z.B. von Seiten der Partei „Die Linke“ und z.B. vom DGB. Denn die Antwort auf die Frage (unter 1.3.) war : Armut versteckt sich, hat keine Hoffnungen und kein Geld auf Demos zu fahren. Im Idealfall würde von den Sozialträgern per Gesetz jedem Betroffenen die Mitgliedschaft in dieser Gewerkschaft angeboten und bezahlt. Zu einer Partei kann man sie dagegen schlecht von Amts wegen schicken. Aber die Gewerkschaft könnte die SGB-Betroffenen weiterleiten, zum Vorteil von linken Parteien. Von der Gewerkschaftsseite kommt das Know-how zum Aufbau der Gewerkschaft, z.B. indem an diesem Projekt interessierte Gewerkschaftler in diese neue Gewerkschaft wechseln, so wie Lafontaine von der SPD zur Linkspartei ist.
1.6 Vermutlich ist die Idee der Gewerkschaft „Die Linke“ so gut, dass sich diese Idee wie auch die Partei „Die Linke“ gar nicht aufhalten lässt, auch nicht durch Spitzenpolitiker oder Wirtschaftsbosse oder die Besserverdiener in den Gewerkschaften. Die Betroffenen und ihre engagierten Helfer wollen es. Der DGB würde als Dachverband von einer zusätzlichen aufstrebenden Gewerkschaft im Verband profitieren, die Partei "Die Linke" würde durch Wählerstimmen profitieren.
2. SGB-Betroffene werden deshalb nicht ausreichend vertreten, weil die Finanzierung nicht steht.
2.1 Ausreichend wäre, wenn die Mindest-Gewerkschaftsbeiträge ähnlich den Krankenkassenbeiträgen vom Sozialträger pflichtweise übernommen werden. Diese Idee könnte so durchgesetzt werden : Es werden mit Zustimmung der SPD und der Gewerkschaften prinzipiell die Mindest-Gewerkschaftsbeiträge aller Arbeitnehmer und SGB-Betroffenen übernommen.
Strömung innerhalb von Gewerkschaften und Parteien
Damit SGB-Betroffene innerhalb von Gewerkschaften und Parteien nicht nur dem theoretischen Anspruch nach, sondern ganz eindeutig praktisch vertreten werden, müssen sich Vertreter in Gewerkschaften und Parteien entschließen, sich zu einer Strömung zusammenzuschließen. Beispiel für Name : "SGB-Strömung". Die von Gewerkschaften und Parteien als eigenständiger Partner angenommen wird. Und somit von Kapitalisten als eigenständiger Gegner.
Analog gedachte "Strömung freies kreatives Lernen".
Gewerkschaft gegen Armut
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