Übersicht
Prinzip "Wie wird man reich?"
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Inhalt
Hier fließen zwei Themen zusammen.
1. Gibt es Chancengleichheit? Wie steht es mit der Verteilung von Geld bzw. Machtverteilung?
2. Anwendung der Ergebnisse für ein Konzept Einkommensfairteilung
Jeder Mensch in kapitalistisch geprägten Ländern hat mit Geld zu tun. Deutlich wird die Machtmaximierung dann, wenn man die Geldströme bei den Menschen ganz oben mit denen der ganz unten vergleicht.
Es geht nicht nur um Geld, sondern auch um die Auswirkung auf die Psyche. In der Fachsprache der Lernpsychologie : Wir betrachten Geldströme nicht nur unter dem kognitiven Aspekt, sondern auch unter dem emotionalen und motivationalen Aspekt.
Prinzip "Wie wird man reich im Kapitalismus?"
Nicht durch eigene
Arbeit, deswegen sprechen wir konsequent
nicht von "Verdienen", sondern durch mehr oder weniger Machtausübung "Bekommen". Betrachten wir dazu die Geldströme.
Geldströme
bei den Menschen oben
- Möglichst viele
andere (Menschen, Roboter, PCs) für
möglichst wenig Geld und Vergünstigungen
für sich möglichst lange und
möglichst stressig arbeiten lassen,
auf jeden Fall für weniger als ihre
Arbeit Wert ist.
- Möglichst
vielen anderen möglichst viel billig
Eingekauftes möglichst überteuert
verkaufen. Das gilt besonders
für die spekulative
Finanzwirtschaft, wo man als Folge
dessen noch Zinsen für Kredite kassiert.
- Als Angestellter
(Manager) überdurchschnittlich
viel bekommen.
- Möglichst häufig
möglichst
hoher Lottogewinn
- Möglichst viel erben.
Ca. 80% des Finanzvermögens in Industriestaaten
stammt aus dem Erben von riesigen Vermögen.
Reichtum ist ein absichtliches Krebsgeschwür.
Prinzip "Wie wird man arm im Kapitalismus?"
Geldströme bei den Menschen unten
- Umso weniger Geld, je weniger Einkommen (Stundenlohn)und Vergünstigungen. Umso gesundheitsschädlicher, je länger und stressiger gearbeitet wird.
- Umso weniger,
je mehr und teurer eingekauft. Das gilt
besonders für die spekulative
Finanzwirtschaft, wo man als Folge
dessen Zinsen für Kredite bezahlt.
- Umso weniger, je mehr andere sich aus dem Topf der von Kunden bezahlten Einnahmen als Einkommen (und im Falle von Teilzeitarbeitern je mehr sich andere an bezahlter Arbeit) herausnehmen.
- Umso weniger, je mehr andere zu sich aus dem Topf der Lotterie umso öfter herausnehmen und man selbst mehr eingezahlt hat.
- Umso weniger, je ärmer die Vorfahren
bzw. Verwandten sind. Armut ist
ein unfreiwilliges Krebsgeschwür.
Fazit
Nur durch eigene Arbeit bzw. fair verdientes Einkommen kann man nicht reich werden. Auch Erbe und Lottogewinn sind in den seltensten Fällen fair verdient. Ein verdientes Erbe und Lottogewinn liegt dann vor, wenn sehr lange und intensiv für unterdurchschnittlich wenig Geld für andere z.B. ehrenamtlich oder in der Familie gearbeitet wurde.
Gegenmaßnahme Fairteilung
- Arbeit wird fair bezahlt. Schäden für Körper und Psyche werden vom Bündnis der bezahlten und unbezahlten Arbeitstätigen eingeschätzt und stark reduziert.
- Konsumente nutzen Informationsdienste bezüglich Qualität und Quantität (Preisvergleiche) der Produkte und Sinn (persönlich, gesellschaftlich) der Produkte.
- Arbeit und Einkommen werden fair verteilt.
- Lotterien werden verboten, da sie Verlierer und Gewinner produzieren und Geld unfair verteilen.
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